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Gräßler, Rainer: Klassenmusizieren Band 1 |
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Eine Anleitung zum Klassenmusizieren mit verschiedenen Perkussionsinstrumenten in der Schulmusik. Das Heft ist gibt eine Anleitung zum Klassenmusizieren mit Perkussionsinstrumenten ab der Grundschule. Erläuterungen zum Instrumentarium sowie zur Handhabung der Instrumente ermöglichen Musiklehrern oder Musikschullehrern ohne schlagzeugtechnische Vorkenntnisse einen Einstieg in das Musizieren mit einer Klasse. Die Stücke sind im Baukastenprinzip aufgebaut und ermöglichen das Musizieren anfangs auch völlig ohne Noten. Bei Schulfesten wird die Perkussionsgruppe eine attraktive Bereicherung des kulturellen Schullebens sein! Es geht nicht um künstlerischen Anspruch sondern darum Schülern Anregungen zu vermitteln, sich mit Musik zu beschäftigen. Die Schüler lernen kein Instrument - sie lernen musikalische Formen, Taktarten, Rhythmusmuster und wie man in einer Gruppe musiziert. Die Freude am eigenen Musizieren - auf welchem Instrument auch immer - soll geweckt werden, die dann zu all den bekannten, durch die Beschäftigung mit Musik bedingten positiven Persönlichkeitsentwicklungen von Kindern und Jugendlichen beitragen kann.
Weiter Informationen zu Rainer Gräßler. |
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Info |
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Normalerweise lernen Schüler mit ihrem ersten Stück auch Noten. Wir wollen erst musizieren, uns danach mit Noten beschäftigen und diese aus der Praxis heraus vermitteln. Mit Reimen und Texten lässt sich diese Methode realisieren. Das Heft ist für Lehrer und Schüler konzipiert. Die Schüler sollen über Texte die Noten erlernen, für die anleitenden Lehrer gibt es Hinweise zum Ablauf der Stücke, um diese aufführen zu können. Alle Abläufe sind Vorschläge - der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Die Stücke entstanden in der Praxis des Klassenmusizierens mit Perkussionsinstrumenten in der 2. Klassenstufe einer Grundschule. Das Ziel war, ab der ersten Unterrichtsstunde gemeinsam zu musizieren. Durch diese unkonventionelle Herangehensweise wird den Schülern die „Angst vor Noten“ genommen und die Spielfreude geweckt. Zudem ist das Schlaginstrumentarium in besonderer Weise geeignet, da die Schüler nicht erst ein Instrument spielen lernen müssen, sondern sofort mit dem Musizieren beginnen können. Möglichst wenig Notenmaterial und die immer wiederkehrenden vier Rhythmusmuster fördern das Verstehen und erleichtern das Auswendiglernen. Die Noten sollen anfangs nur zum „Erklären und Erlernen“, nicht zum „danach Spielen“ verwendet werden. Die Lehrer geben Einsätze und achten auf dynamischen, musikalischen Vortrag.
Die Schüler wurden in Melodie- und Rhythmusgruppe aufgeteilt und konnten die Instrumente nach Belieben wechseln. Je nach Schülerzahl wurden die Instrumente chorisch besetzt. Die Hi-Hat wurde anfangs von einem Lehrer gespielt, um das Tempo beeinflussen zu können. Selbstverständlich können auch andere Instrumente eingesetzt werden. Später kamen dann auch Mallets (Stabspiele) hinzu. Zum Üben wurde Orff-Instrumentarium verwendet. Bei Auftritten durften die Schüler dann auf Marimba, Xylofon und Glockenspiel musizieren, welche in der Grundschule nicht zur Verfügung standen.
Ich hoffe, mit diesem Heft einen Beitrag zu mehr aktiver Musik in den Schulen leisten zu können.
Bedanken möchte ich mich bei Prof. Siegfried Fink für die Motivation und Hilfe.
Allen viel Spaß beim Musizieren
Rainer Gräßler |
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